Babyzimmer einrichten

by Melanie on 09/01/2012

Viele werdende Eltern können es kaum erwarten,  das Babyzimmer einzurichten. Nehmen Sie sich dafür ruhig ausreichend Zeit und beachten Sie, dass Schwangere weder schwer heben dürfen, noch Leitern besteigen oder giftige Schadstoffe von Farben einatmen sollten.

Babyzimmer Dekoration

©flickr.com by jessicafm

Zunächst ist es wichtig, dass sie im Babyzimmer eine gemütliche Atmosphäre schaffen, die Geborgenheit ausstrahlt und die Sinne ihres Babys anregt. Das können sie mit klaren, hellen Farben und einigen kinderfreundlichen Wandbildern oder Mobiles schaffen. Allerdings sollten Sie es damit nicht übertreiben, da sonst schnell eine Reizüberflutung droht, die dazu führt, dass sich ihr Kind unwohl fühlt. Als Bodenbelag eignen sich Teppiche, Linoleum oder Korkboden. Während Teppich Lärm und Staub schlucken, sind glatte Bodenoberflächen leichter zu reinigen. Die Meinungen gehen hier auseinander. Die beste Möglichkeit wäre wohl ein Kompromiss aus einem glatten Korkboden und kleinen, waschbaren Teppichen, die nicht wegrutschen können.

Eines der wichtigsten Möbelstücke in Ihrem Babyzimmer ist die Wickelkommode. Sie sollte in etwa 85 cm hoch sein, sodass sie sich nicht bücken müssen um ihr Kind zu wickeln. Außerdem sollten Sie eine weiche, gepolsterte Auflage besorgen, die abwaschbar ist und Seitenränder hat, damit das Kind nicht seitlich runter rollen kann. Für die kalten Tage eignet sich ein Heizstrahler über der Kommode, damit sich das Kleine nicht erkältet. Die Wickelkommode sollte auch genug Stauraum bieten, damit sich die wichtigsten Utensilien in Reichweite befinden. Das Baby darf, vor allem beim Wickeln, nie unbeobachtet sein.
In den ersten Monaten ist dann allerdings auch kein eigener Kleiderschrank nötig, da die Wickelkommode alles beinhaltet was Ihr Baby braucht. Ebenso unwichtig sind in den ersten Monaten Spielzeuge, denn ihr Baby wird eh die meiste Zeit mit Ihnen verbringen und herumliegende Gegenstände  bieten Gefährdungspotenzial.

Das Babybettchen sollte natürlich mit Gitterstäben vor dem Herausfallen schützen und eine abwaschbare Matratze haben, die nicht zu weich ist. Ein Babyschlafsack schützt ihr Baby und sorgt für ruhige Nächte, denn eine Decke verrutscht und kann zu einer Erkältung führen, oder schlimmstenfalls sogar zum Ersticken.

Eine angenehme Atmosphäre können auch kleine Nachtlichter schaffen, damit sie beim nächtlichen Wickeln oder Stillen nicht das grelle Licht anschalten müssen, das ihr Baby aus dem Rhythmus bringen kann. Zum Stillen eignet sich, wenn der Platz es zulässt, auch ein gemütlicher Sessel oder Schaukelstuhl, denn der bringt Routine in den Stillablauf und stellt einen symbolischen Rückzugsort für Mutter und Baby dar. Umso entspannter Sie sein können, desto entspannter ist auch Ihr Baby.

Abschließend lässt sich sagen, dass Sicherheit das wichtigste im zukünftigen Babyzimmer ist.  Das Zimmer darf keinerlei Schadstoffe von Möbeln oder Farbe enthalten und sollte mehrere Tage, bevor das Baby sein neues Domizil bezieht, ausgelüftet werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Steckdosen Kindersicherungen enthalten und sich keine spitzen Kanten oder Ecken im Zimmer befinden, an dem sich das Kleine stoßen kann.  Sauberkeit ist ebenfalls ein weiterer Sicherheitsfaktor. Das Zimmer sollte am besten mehrmals täglich gereinigt und gelüftet werden. Bewahren Sie auch auf keinen Fall den Windeleimer im Zimmer auf, sondern am besten im Bad.

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